Tierheimbau, der wirklich funktioniert.

Ein Tierheim ist weit mehr als ein Gebäude. Es ist ein hochspezialisierter Lebens- und Arbeitsraum, in dem Tierwohl, Hygiene, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und gesetzliche Anforderungen perfekt aufeinander abgestimmt sein müssen.

Mit knapp zehn Jahren Erfahrung im öffentlichen Bauwesen und der erfolgreichen Realisierung eines der modernsten Tierheime Bayerns unterstütze ich Tierheime, Tierschutzvereine, Kommunen und Trägerorganisationen bei der Planung, Sanierung und dem Neubau zukunftsfähiger Tierhäuser.

Tierheim Rosenheim mit Außenansicht des Gehegebaus des Hundehauses. Zwingerbau mit direktem Ausgang in den Außenbereich.

Planung, die Tierwohl und Alltag zusammenbringt

Eine gute Tierhaltung beginnt mit einer klaren Vorstellung davon, was gebraucht wird – heute und in Zukunft. Ausgangspunkt unserer Planung sind deshalb die Tierzahlen und die individuellen Anforderungen des jeweiligen Betriebs.

Wir betrachten, wie viele Tiere untergebracht werden sollen, welche Funktionen dafür notwendig sind und wie viel Raum sie benötigen. Dabei denken wir über die reine Unterbringung hinaus: Quarantäne, Behandlung, Pflege, Lagerung und Verwaltung werden ebenso berücksichtigt wie die täglichen Abläufe.

So entsteht eine belastbare Grundlage für eine Planung, die den tatsächlichen Bedürfnissen von Mensch und Tier entspricht und auch zukünftige Entwicklungen mitdenkt.

Räume, die für Tiere und Menschen funktionieren

Tiergerechte Architektur muss mehr leisten als gut aussehen. Sie muss im täglichen Betrieb funktionieren, sichere und kurze Wege ermöglichen und den besonderen Bedürfnissen der Tiere gerecht werden.

Wir entwickeln ganzheitliche Konzepte, in denen Raumaufteilung, Betriebsabläufe und Funktionsbereiche sinnvoll aufeinander abgestimmt sind. Dabei verbinden wir Tierwohl und Hygiene mit Arbeitssicherheit, Wirtschaftlichkeit und einer klaren architektonischen Gestaltung.

Von der ersten Idee bis zur räumlichen Darstellung machen wir sichtbar, wie Flächen, Räume und Funktionen zusammenspielen. So wird aus den Anforderungen ein verständliches und schlüssiges Gesamtkonzept – und eine verlässliche Grundlage für die weitere Planung.

Hygiene von Anfang an mitdenken

In Einrichtungen für Tiere ist Hygiene nicht nur eine Frage der Reinigung. Sie beginnt bereits bei der räumlichen Organisation.

Wir entwickeln Hygienekonzepte, die sich an den tatsächlichen Abläufen orientieren und Infektionsrisiken möglichst früh reduzieren. Reine und unreine Bereiche werden sinnvoll voneinander getrennt, Quarantänebereiche gezielt angeordnet und die Wege von Tieren, Personal und Material aufeinander abgestimmt.

Auch Materialien und Oberflächen spielen dabei eine wichtige Rolle. Wir berücksichtigen ihre Eignung für Reinigung und Desinfektion ebenso wie praktikable Lösungen für Reinigung, Entsorgung und den täglichen Betrieb.

Das Ziel ist ein Konzept, das hygienische Anforderungen erfüllt und gleichzeitig im Alltag gut funktioniert.

Frühzeitig im Dialog mit dem Veterinäramt

Bei der Planung von Tierhaltungsanlagen treffen architektonische Anforderungen auf tierschutzrechtliche und veterinärmedizinische Vorgaben. Je früher diese zusammengebracht werden, desto sicherer lässt sich ein Projekt entwickeln.

Wir bereiten die fachlichen Grundlagen für die Abstimmung mit dem zuständigen Veterinäramt vor und begleiten den Dialog mit den Behörden. Anforderungen und Empfehlungen werden frühzeitig in die Planung aufgenommen und gemeinsam mit den weiteren Projektzielen weiterentwickelt.

So können mögliche Konflikte bereits in der Konzeptphase erkannt und Lösungen gefunden werden, bevor sie später zu aufwendigen Änderungen führen.

Qualität, die bis ins Detail erhalten bleibt

Architektur endet nicht mit dem fertigen Entwurf. Gerade bei anspruchsvollen Tierhaltungsprojekten entscheidet sich die Qualität häufig erst während der Umsetzung.

Wir begleiten die Bauausführung mit einem besonderen Blick auf die gestalterische Qualität und die Umsetzung der gemeinsam entwickelten Planung. Dabei achten wir darauf, dass wesentliche architektonische Entscheidungen und Qualitätsansprüche auch auf der Baustelle erhalten bleiben.

Gleichzeitig behalten wir die besonderen Anforderungen der Tierhaltung im Blick. So entsteht Schritt für Schritt ein Gebäude, das nicht nur den planerischen Anspruch erfüllt, sondern auch langfristig im täglichen Betrieb überzeugt.

18%

Kapazität

der deutschen Tierheime haben

lediglich noch Kapazitäten, um Tiere aufzunehmen

70%

Sanierungsbedarf

der deutschen Tierheime sind

veraltet oder nicht mehr normkonform

Ein umzäunter Bereich mit mehreren Hunden in den einzelnen Käfigen, im Hintergrund Bäume und ein wolkiger Himmel.
Ein eingezäuntes Gehege aus Metall mit einem Schließmechanismus, auf dem Boden befinden sich Laub und Gras, im Hintergrund sind Bäume.
Baustelle mit Wand aus Holz und Putz, Gitterzaun, Fensteröffnungen, Bauwerk im Rohbau, Bauholz und Baumaterialien sichtbar.

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